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7 Dinge, die auf jede Handwerker-Website gehören

4 Min. Lesezeit
Handwerker Website Kleinunternehmen

Du bist Elektriker, Maler, Schreiner oder Installateur. Dein Geschäft läuft über Empfehlungen, über Mundpropaganda, vielleicht über einen Google-Eintrag. Wozu eine Website?

Weil dein nächster Kunde dich googelt, bevor er anruft. Und wenn er dann auf deiner Website landet, hast du ungefähr 5 Sekunden, um einen guten Eindruck zu machen.

Diese 7 Dinge entscheiden, ob er anruft — oder zur Konkurrenz weiterklickt.

1. Telefonnummer — sofort sichtbar, sofort antippbar

Das klingt banal. Ist es aber nicht.

Ich sehe ständig Handwerker-Websites, auf denen die Telefonnummer irgendwo im Impressum versteckt ist. Oder als Bild eingebettet, das man auf dem Handy nicht antippen kann.

Deine Nummer gehört in den Header. Ganz oben, auf jeder Seite, als klickbarer Link. Jemand sucht auf dem Handy “Elektriker Notdienst” — er will sofort anrufen können, nicht erst scrollen und suchen.

Ein Tipp-auf-die-Nummer-und-es-klingelt. So einfach muss das sein.

2. Deine Leistungen — konkret, nicht generisch

“Wir bieten Elektroinstallationen aller Art” sagt niemandem etwas. Das steht auf jeder zweiten Elektriker-Website.

Stattdessen: Schreib auf, was du wirklich machst. Konkret.

  • Zählerschrankumbau nach aktueller Norm
  • Smart Home Nachrüstung in Bestandsgebäuden
  • E-Check für Vermieter und Gewerbetreibende
  • Wallbox-Installation für E-Autos

Der Kunde, der nach “Wallbox installieren lassen” googelt, findet dich nur, wenn das Wort auf deiner Website steht. Und er erkennt sofort, dass du genau das anbietest, was er braucht.

3. Dein Einsatzgebiet

“Wir sind regional tätig.” Ja — aber wo genau?

Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber einer der wichtigsten SEO-Faktoren für lokale Unternehmen. Google muss wissen, wo du arbeitest, um dich bei lokalen Suchen anzuzeigen.

Nenn die Orte. Nicht nur deine Stadt, sondern auch die umliegenden Gemeinden und Stadtteile. “Wir sind in Essen, Mülheim, Oberhausen und dem gesamten südlichen Ruhrgebiet im Einsatz” — das hilft Google und dem Kunden.

4. Echte Fotos von echter Arbeit

Stockfotos von lächelnden Models mit Bohrmaschinen überzeugen niemanden. Jeder erkennt die sofort.

Was überzeugt: Echte Bilder von deiner Arbeit. Der fertige Zählerschrank. Die neue Küche. Das sanierte Bad. Vorher-Nachher, wenn möglich.

Du brauchst keinen Fotografen. Ein Smartphone reicht. Wichtig ist nur:

  • Gutes Licht (Tageslicht, keine dunklen Keller-Fotos)
  • Aufgeräumter Hintergrund (kein Werkzeug-Chaos im Bild)
  • Fertiges Ergebnis zeigen, nicht die Baustelle

Das schafft Vertrauen. Der Kunde sieht: Da arbeitet jemand sauber, da kann ich mich drauf verlassen.

5. Bewertungen und Referenzen

92% der Verbraucher lesen Online-Bewertungen, bevor sie einen Handwerker beauftragen. Das ist keine Statistik aus einem Marketing-Ratgeber — das ist Realität.

Wenn du gute Google-Bewertungen hast, zeig sie auf deiner Website. Nicht als vagen “4,8 Sterne”-Badge, sondern als echte Zitate mit Namen:

“Herr Bergmann hat unseren kompletten Zählerschrank erneuert — sauber, pünktlich, fairer Preis. Klare Empfehlung!” — Familie M., Essen-Rüttenscheid

Das liest sich anders als ein anonymer Stern.

Noch besser: Referenzprojekte mit Foto und kurzem Text. “Komplettsanierung Elektrik, Altbau Baujahr 1962, 3 Wochen, Kunde zufrieden.” Fertig. Mehr braucht es nicht.

6. Notdienst-Info (wenn du einen anbietest)

Bietest du einen Notdienst an? Dann muss das sofort sichtbar sein. Nicht in einem Untermenüpunkt, nicht erst nach drei Klicks.

Ein Notdienst-Banner ganz oben auf der Seite: Telefonnummer, Verfügbarkeit, kurzer Hinweis. “24h Notdienst — auch an Sonn- und Feiertagen. Anruf genügt.”

Warum das so wichtig ist: Wer einen Rohrbruch oder Stromausfall hat, ist im Stress. Der googelt, klickt das erste Ergebnis an und ruft die Nummer an, die er als Erstes sieht. Wenn er bei dir erst suchen muss, ist er schon beim nächsten.

7. Ein einfaches Kontaktformular

Nicht jeder will sofort anrufen. Manche recherchieren abends auf der Couch, wenn dein Büro längst geschlossen hat. Die wollen dir kurz schreiben: “Brauche einen Kostenvoranschlag für XY, bitte melden Sie sich.”

Dafür brauchst du ein einfaches Kontaktformular. Vier Felder reichen:

  • Name
  • Telefonnummer oder E-Mail
  • Was wird gebraucht?
  • Abschicken

Kein Captcha-Rätsel, keine 12 Pflichtfelder, keine Account-Erstellung. Je einfacher, desto mehr Anfragen.

So sieht das in der Praxis aus

All diese Punkte zusammen ergeben eine Website, die tatsächlich Kunden bringt statt nur zu existieren. Wie das aussehen kann, siehst du in unserem Beispiel-Projekt für einen Elektrobetrieb — mit Notdienst-Banner, Leistungsübersicht, Referenzprojekten und Click-to-Call.

Der ehrliche Schnelltest

Geh auf deine aktuelle Website und prüf diese 7 Punkte:

  • Telefonnummer sofort sichtbar und antippbar?
  • Leistungen konkret aufgelistet (nicht “alles aus einer Hand”)?
  • Einsatzgebiet mit Ortsnamen genannt?
  • Echte Fotos von deiner Arbeit?
  • Bewertungen oder Referenzen sichtbar?
  • Notdienst-Info prominent (falls zutreffend)?
  • Kontaktformular vorhanden und einfach?

Weniger als 4 Haken? Dann verlierst du wahrscheinlich Kunden an Konkurrenten, deren Website besser aufgestellt ist.

Die gute Nachricht: Das lässt sich ändern. Und es muss weder Monate dauern noch ein Vermögen kosten.

In einem kurzen Erstgespräch schauen wir uns gemeinsam an, wo du stehst und was sich lohnt. 15 Minuten, kostenlos, kein Verkaufsdruck.


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